Enthärtung

Eine Wasserenthärtung verhindert die Wasser- (Kessel-) steinbildung und die damit verbundenen negativen Folgen, wie verkalkte, zuwachsende Rohre und Wärmeaustauscherflächen, Spritzdüsen, Duschköpfe etc.
Die Wasserhärte wird durch Kalzium, Magnesium und diverse chemische Verbindungen dieser Elemente bestimmt.
Nach dem Ionenaustauscherverfahren werden Kalzium- und Magnesiumionen gegen neutrale Natriumionen ausgetauscht. In der Regel ändert sich bei einer Enthärtung des Wassers der Gesamtsalzgehalt nicht, aber es werden die zu Kalkablagerungen führenden Härtesalze des Wassers in Neutralsalze umgewandelt. Die Härtebildner werden auf der Ionenaustauschersubstanz festgehalten und bei der Regeneration mit einer gesättigten Solelösung (Kochsalztabletten aufgelöst in Wasser) in einer gut löslichen Form entfernt.
Gleichzeitig werden die Harze wieder mit dem Neutralsalzbestandteil Natrium beladen. Dafür werden Kationenaustauscherharze in der Natriumform verwendet.
Das bei der Regeneration entstehende Abwasser ist neutral und darf ohne Behandlung eingeleitet werden.

Die Wasserhärte wurde seither in °dH (Grad deutsche Härte) ausgegeben, inzwischen in mmol/l (1°dH = 0,18mmol/l). Ab etwa 2mmol/l ist eine Trinkwasserenthärtung zu empfehlen.


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